Simmerberger Bio Bier

und das Reinheitsgebot

Urig. Ehrlich. Echt.

Brautradition seit 1706

Die historische Aktenvermerke der Simmerberger Brauerei liegen mehr als 300 Jahre in der Zeitgeschichte zurück.

1660

Laut überlieferten Unterlagen erwirbt der Salzfaktor Leo Hackspihl in diesem Jahr die Wirtschaft mit  Tafelgerechtigkeit "Zum Adler", das heutige Gasthaus Adler.

1706

Aus einer Urkunde vom 21. Februar 1706 geht hervor, dass man in den Kellerräume der sogenannten "Höllloch" das übliche für die damalige Zeit Braunbier brauen und ausschenken darf. Im 18. Jahrhundert waren die Hausbrauereien keine Seltenheit. Das Bier wurde in offen befeuerten, nicht rostfreien Kesseln hergestellt, ohne die notwendigen Qualitätskontrollen. Louis Pastuer hat erst 1861 die Auswirkung der Hefe auf dem Gährungsprozess entdeckt. Da das Bier noch nicht haltbar war, hat jede Tafelwirtschaft eigenes Bier im Keller gebraut.

1851

Am 16. März 1851 erwarb der wohlhabende Pferdebesitzer Engelbert König die Taferne, samt Brauerei.

1875

Der geschäftstüchtiger Unternehmer beginnt mit der Bau einer neuen, moderneren Brauerei direkt auf dem Grundstück neben der Taferne.

1876

Die Familie König verlagert die Simmerberger Brauerei von dem so genannten „Höllloch“ nach und nach auf die gegenüberliegende Straßenseite. In der Folgezeit wurden ein Sudhaus und ein Lagerkeller errichtet.

1895

Engelbert König verunglückt tödlich.

1897

Sein einziger überlebender Sohn von neun Kindern, der mittlerweile 30 jähriger Bonaventura König umwandelt die Simmerberger Bier- Manufaktur, in eine Aktiengesellschaft. Er ließ die Brauerei umbauen und modernisieren. Ab diesem Zeitpunkt braut die Brauerei 60.000 bis 80.000 Hektoliter Bier. Um Lagermöglichkeiten zu erschaffen, veranlasst Bonaventura König den Bau von einigen hundert Laufmetern Kellerstollen. Mit der Zeit entwickelt sich die Aktienbrauerei Simmerberg als der wichtigste Arbeitgeber im Ort und Umgebung.

1992 - heute

Die alte Mälzerei und das Lager werden abgerissen und ein Teil der Brauerei zur Erlebnisgastronomie umgebaut.

Der große Ziegelbau ist das Markenzeichen des Ortes: ansprechend renoviert mit stilvollen Wandmalereien von außen. Die großzügige Räumlichkeiten innen bieten genügend Platz für private oder geschäftliche Feier.

An der Wände sieht man die weiß-blaue Fliesen des Maschinenraumes der alten Brauerei von 

1897, so wie ganz hinten im Raum die stillgelegten alten Sudkessel.

Die beide neue Sudkessel der modernisierte Brauerei brauen wöchentlich nach dem Reinheitsgebot feingewürzte Rödler Trunk, Gold, heller und dunkler Weizen, Pils und Bock.

Dank dem Braukessel-Ausschank können die Taferne-Gäste in dem historisch eingerichteten Räumen kulinarische Köstlichkeiten genießen und das selbstgebrautes Simmerberger Bier vor Ort probieren.

Der große Biergarten bietet zahlreiche schattige und sonnige Plätze, einen Küchen,- und Wildkräutergarten und einen Kinderspielplatz.

Erlebnis pur!

Unser Bio Bier:

erlesenen Grundzutaten

Wissen

Erfahrung

handwerkliches Geschick

Leidenschaft 


 Buchen Sie eine Brauereibesichtigung und überzeugen Sie sich selbst. 

Unser "deftiger" Rat: Probieren Sie unseren Bier-Kutschers-Braten oder die Haxe in Dunkelbier-Sauce mit Knödel und Sauerkraut.

 DAS REINHEITSGEBOT

der Erlass des bayerischen Herzoges Wilhelm IV. aus dem Jahre 1516

Damals hat  beim Treffen des Landadels und der Ritterschaft in Ingolstadt folgendes bekannt gegeben und verbindlich für ganz Bayern gemacht:

"Wir wollen auch sonderlichen, dass fortan allenthalben in unseren stetten, märkten und auf dem lande zu keinem pier merer stukh dann allain gersten, hoppfen und wasser genommen und gepraucht sölle werden."

Die Bräustatt früher....

Brauerei Skizze von 1897, München

Abriss der alten Malzerei im 1992

Umbau des Maschinenraums der Brauerei im 1992

Die Bräustatt heute....